1.Tischtennis Mini Meisterschaften in Niedergirmes

Am 17.11.2016 fanden die ersten Tischtennis Mini Meisterschaften in der Turnhalle der Geschwister Scholl Schule zu Niedergirmes statt.

Teilnehmen konnten Kinder der Jahrgänge 2006 und 2007. Die Mädchen und Jungen spielen in diesem Wettbewerb getrennt voneinander. Ausgerichtet wird diese Veranstaltung von der Geschwister Scholl Schule in Zusammenarbeit mit einer Tischtennisabteilung – in diesem Fall der Tischtennisabteilung des TUS Naunheim -, da es sich um eine gemeinsame Aktion mit dem Hessischen Tischtennis Verband handelt. Die jeweils besten 4 Mädchen und besten 4 Jungen dieser Veranstaltung haben sich für die TT Mini Kreismeisterschaften im März 2017 qualifiziert. Diese dürfen ab jetzt bis März im Verein trainieren, um bei den Kreismeisterschaften erfolgreich teilnehmen zu können. Auch dort qualifizieren sich wiederum die 4 Erstplatzierten für das nächste Turnier (Bezirk, Hessen, …).

Die Kinder waren mit viel Engagement und Können beim Tischtennisturnier dabei.

Bei den Mädchen setzten sich Alexandra Stoica (1.), Ceylin Uzun (2.), Charlotte Molina (3.) und Marie Labitzke (4.) durch und dürfen im nächsten Jahr bei den Kreismeisterschaften teilnehmen.

Den Ortsentscheid bei den Jungen gewann Tefik Ali Oglu im Endspiel gegen Philipp Schobel. Dritter wurde Artur Gajgar vor Nils Schönberger.

Wir wünschen allen, die nächstes Jahr bei den TT Mini Kreismeisterschaften teilnehmen, viel Erfolg!

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Integration gemeinsam meistern – Zusammenhalt stärken

Hessische Ministerin für Bundes-
und Europaangelegenheiten und
Bevollmächtigte des
Landes Hessen beim Bund

Presseinformation

17.November 2016

Integration gemeinsam meistern – Zusammenhalt stärken

Europaministerin Lucia Puttrich besucht die Geschwister-Scholl-Schule in Wetzlar / „Die Integration der vielen Seiteneinsteiger ist eine Chance für alle hessischen Schülerinnen und Schüler“

WETZLAR. Rund ein Jahr nach Beginn der großen Flüchtlingsbewegung und aus Anlass des gerade vorgestellten „Schulischen Integrationsplans“ hat sich Europaministerin Lucia Puttrich an der Geschwister-Scholl-Schule in Wetzlar-Niedergirmes einen Eindruck vom Unterricht mit Flüchtlingen und Zuwanderern in einer Intensivklasse verschafft. „Bildung ist der Motor für eine erfolgreiche Integration. Die Schülerinnen, Schüler und Lehrer sind für die vielen nach Hessen geflüchteten Kinder und Jugendlichen einer der wichtigsten Bezugspunkte in ihrem neuen Leben. Ich freue mich deshalb, einen Einblick in die Arbeit der Schulgemeinde zu bekommen. Was hier geleistet wird, ist wichtig und wertvoll“, sagte Puttrich nach dem Besuch der Intensivklasse. Die Landesregierung habe sich das Ziel gesetzt, einen optimalen Zugang zur Bildungssprache zu schaffen und damit die Integration nachhaltig zu fördern und zu forcieren. Leitmotiv dabei sei: „Integration gemeinsam meistern – Zusammenhalt stärken“.

Schulleiter Hans Martin Felber und seine Stellvertreterin Marion Weber informierten die Ministerin über die Arbeit in den Intensivklassen. Die Geschwister-Scholl-Schule hat unter ihren rund 330 Schülern einen Migrantenanteil von mehr als 60 Prozent. Ein großer Teil dieser Schüler stammt aus Ländern Osteuropas und vom Balkan. „Wir haben derzeit Kinder mit 28 verschiedenen Muttersprachen“, berichtete Schulleiter Felber.

Neben dem Besuch einer IntensivklasseführteLucia Puttrich Gespräche mit der Lehrerin Bianca Krieger-Jacobi, den Schülerinnen und Schülern und erfuhr, welche Hürden die Schulgemeinde bei der Integration der Zuwanderer und Flüchtlinge genommen hat und welche Herausforderungen noch vor ihr stehen. „Ich bin sehr beeindruckt, mit welchem Engagement alles dafür getan wird, dass die Kinder hier nicht nur die deutsche Sprache lernen, sondern auch integraler Bestandteil der Schulgemeinde werden. Wir als Landesregierung sind der Überzeugung, dass diese Integration eine große Chance für die gesamte Schulgemeinde und eine Bereicherung für das Miteinander darstellt“, so die Ministerin abschließend.

„Schulischer Integrationsplan“

Seit Beginn der großen Flüchtlings- und Zuwandererbewegung wurden annähernd 20.000 Kinder und Jugendliche ohne ausreichende Deutschkenntnisse an Hessens Schulen aufgenommen, so viele wie nie zuvor in der Geschichte des Landes. Nachdem es zunächst vorrangig galt, den Kindern und Jugendlichen die deutsche Sprache zu vermitteln, steht das hessische Bildungssystem in den kommenden Monaten und Jahren vor der Herausforderung, einen beachtlichen Teil dieser Flüchtlinge und Zuwanderer, die aus den Intensivklassen in die Regelklassen wechseln, in die regulären Klassengemeinschaften zu integrieren. Unter dem Leitmotiv „Integration gemeinsam meistern – Zusammenhalt stärken“ soll den Schulen bei der Bewältigung dieser Herausforderung mit einer zusätzlichen Personalausstattung sowie Fortbildungs- und Beratungskompetenz für die Lehrkräfte unter die Arme gegriffen werden.

Hintergrundinformationen:

Zur Schule:

Die Geschwister-Scholl-Schule ist eine Grundschule des Lahn-Dill-Kreises, die aktuell von 333 Schülerinnen und Schülern besucht wird. An der Schule gibt es zwei Intensivklassen mit 24 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern.
Zahlen zur Intensivsprachförderung der Flüchtlinge und Zuwanderer (Oktober 2016):

Von den derzeit insgesamt rund 26.000 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern, die eine Intensivsprachförderung erhalten, werden rund 18.000 in Intensivklassen unterrichtet. Diese teilen sich auf knapp 900 Intensivklassen an allgemeinbildenden Schulen sowie knapp 400 Intensivklassen an Beruflichen Schulen (InteA – Integration und Abschluss) auf. Insgesamt kommen im Rahmen der gesamten Deutsch-Sprachförderung des Landes Hessen mehr als 2.000 Lehrerstellen zum Einsatz.

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Rabimmel, rabammel…..

In diesem Jahr konnten die E1-Kinder genau am richtigen Datum, dem 11.11. ihr Martinsfest feiern.

Vorher wurden in der Schule fleißig Laternen gebastelt und Laternenlieder gesungen.

Endlich, am Freitag den 11.11. um 17.00 Uhr war es so weit: Die E1-Kinder, deren Mamas, Papas, Omas, Geschwister und viele andere versammelten sich um die Container herum. Auch  ältere Schüler mit Begleitung waren zu sehen. Bald setzte sich der große Laternenzug mit vielen leuchtenden Laternen und aufgeregten Kindern in Bewegung. Vorweg ritt Sankt Martin mit rotem Mantel auf einem Schimmel.

Bei einem Stopp am Städtischen Kindergarten konnten die Kinder beweisen, wie gut sie die Laternenlieder geübt hatten.

Zurück auf dem Schulgelände wurden alle von einem großen Martinsfeuer, das die Feuerwehr Niedergirmes entfacht hatte empfangen. Es gab warme Getränke, die vom Förderverein und Bratwürstchen, die von der Feuerwehr verkauft wurden.

Kinder und Erwachsene versammelten sich um das wärmende Martinsfeuer und sangen Lieder.

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes, stimmungsvolles Fest, trotz der Baumaßnahmen auf dem hinteren Schulhof.

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Offizielle Einweihung des neu gestalteten Schulhofes sorgt für unterschiedliche Reaktionen: Kindgerecht oder nicht?

Anlass der unterschiedlichen Einschätzungen war die offizielle Einweihung in Gegenwart von Oberbürgermeister Manfred Wagner, Schuldezernent des Lahn-Dill-Kreises, Heinz Schreiber, und nicht zuletzt des Schulleiters Hans-Martin Felber, der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Lehrerinnen und Kinder der zweiten bis vierten Klassen.

So manche Verwunderung stand schon während der letzten Wochen der Fertigstellung in die Gesichter geschrieben. Betonrampen mit harten Metallkanten, eine schon jetzt mit Graffiti besprühte Halfpipe, bunte Überdachungen, unter denen wohl doch nichts mehr kommt als Rasenflächen. Für wen ist das alles? Für 5 bis 10-Jährige?

Nicht nur. In dieser Schulhofgestaltung spiegelt sich der Versuch, den Bedürfnissen sowohl von Grundschülern als auch von Jugendlichen gerecht zu werden. Das Gelände der Schule  soll nicht nur den Kindern während der Pausen dienen, sondern ebenfalls Jugendliche nachmittags in ihrer Freizeit anziehen. Für sie ist der Skaterparcours sicherlich ebenso interessant wie der Kletterfelsen mit Seilspinne.

Und die Kinder der Grundschule: Machen wie immer das Beste aus allem. Sie freuen sich über die Mäuerchen und Bahnen, sind kreativ wie eh und je, erfinden eigens Spiele und Hangelwettkämpfe, rutschen auf dem Hosenboden die Halfpipe wieder runter, nachdem sie den höchsten Punkt rennend erklimmt haben und sehen weiter kein Problem. Sollte man sich als Erwachsener von ihrem Naturell vielleicht etwas abschneiden? Und wer entfernt die nun wohl noch zusätzlich anfallenden Bierflaschen, Scherben und Zigarettenkippen wieder vom Schulhof? Für Gesprächsanlass in dieser Angelegenheit wird wohl in naher Zukunft gesorgt bleiben.

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Nach 5 Jahren Leerstand wurde das B-Gebäude endlich abgerissen

Eine ganze Schülergeneration lang dauerte der Interimszustand des baufälligen B-Gebäudes an – nun ist es nach über 5 Jahren endlich abgerissen worden.

Daran geglaubt hat inzwischen niemand mehr so recht, aber die Ankündigung, in den ersten drei Ferienwochen würde die Abrissbirne anrücken, hat sich tatsächlich erfüllt. Nun wird es wohl hoffentlich nicht so lange dauern, bis mit dem Bau des sogenannten Kinderhauses begonnen wird, das an seine Stelle treten soll.

Damals hatte die Schließung des Gebäudes einen vorübergehenden Auszug der dritten und vierten Klassen in die Grundschule Hermannstein nach sich gezogen, die gerne Asyl gewährte. Nach den Sommerferien hatten dann Container auf der Wiese bereitgestanden, die wohl noch bis Ende dieses Schuljahres genutzt werden. Inzwischen gehören sie zur Schule und werden Lehrern und Kindern sicherlich fehlen. Aber: Schau´n mer mal…

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