„Da müssen sie doch bloß rechnen“ – Fortbildungsveranstaltung führt sprachliche Fallstricke im Mathematikunterricht vor Augen

Im Rahmen der Fördermaßnahme Deutsch & PC lud das Hessische Kultusministerium am 23. März zu einer Fortbildung im Mehrzweckraum der GSS ein. Unter dem Titel „Mit Sprache rechnen – Zur Rolle von Sprache im Mathematikunterricht der Grundschule“ traten Ursachen für Missverständnisse zutage, die so manchem Muttersprachler womöglich nicht immer bewusst sind. Und sind sie es doch, erweist sich die Aufgabe, das „Fachchinesich“ für Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache nachvollziehbar zu machen nicht selten als Sprach- und Gehirnakrobatik.

Graziella Maria Hofmann als Vertreterin und Koordinatorin des Hessenbüros Deutsch & PC übergab nach ihrer Einführung das Wort an die Referentin Dr. Marei Fetzer, Akademische Rätin am Institut für die Primarstufe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. In ihre abwechslungsreiche und mit reichlich „Kopfnüssen“ versehene Veranstaltung ließ die Referentin viel  persönliche Erfahrung als Grundschullehrerin einfließen.

Dabei fangen die unüberwindbaren sprachlichen Hürden lange vor komplexen Textaufgaben an: Bereits in der E2, bzw. 1. Klasse, kommt man auch im Matheunterricht um Sprache nicht herum, etwa bei Tauschaufgaben, Erweiterungs- und Ergänzungsaufgaben oder Rechnen mit Zahlenmauern.

Wie viele Quellen es gibt für Missverständnisse oder schlicht Unverständnis, war an diesem Nachmittag wirklich verblüffend. Manche Schulbuchverlage haben diesen Mangel erkannt und bemühen sich um sprachliche Vereinfachungen. Dennoch ist bislang ein schwer zu verstehendes „Fachchinesich“ immer noch an der Tagesordnung.

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Wir waren sehr gespannt…

auf den Technikunterricht für Kinder zum Thema Strom. Am 21.3. und 23.3.2017 waren die Lehrkräfte von TÜV Kids Hessen in den vierten Klassen zu Besuch. Unter Anleitung durften wir mit Reißzwecken, Büroklammern und Kabeln experimentieren. Jetzt wissen wir, wie ein Stromprüfgerät gebaut wird. Wir erfuhren Wissenswertes über Widerstand, Leuchtdiode, Leiter und Nichtleiter.

Wir haben sehr gut aufgepasst und hatten viel Freude an den Experimenten.

Herzlichen Dank an den Förderverein und die Klasseneltern für die Unterstützung!

Die Klassen 4a, 4b, 4c

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Besuch bei der „Wetzlarer Neue Zeitung“

Im Rahmen ihres Unterrichtsthemas „Eine Zeitung entsteht“ und der Lese-Projekttage besuchten die  4. Schuljahre die Druckerei der WNZ.

Als Erstes ging es in das kleine Museum, in dem die ursprünglichen Druckverfahren gezeigt wurden. Dort konnte man eine (nachgebildete) Gutenberg-Presse bestaunen, ebenso die  Bleibuchstaben und Druckplatten, mit denen noch vor gar nicht so langer Zeit gedruckt wurde.

Kindgemäß ansprechend wurden die Kinderdurch die großen Hallen mit ihren riesigen Papierrollen geführt. Sie erfuhren, dass eine einzige Zeitungsrolle so viel wiegt wie ein kleines Auto, nämlich mehr als eine Tonne. Nicht schlecht staunten alle über die Geschwindigkeit, mit der die Zeitungen über die Köpfe schwebten, genau gesagt mit 40 km/h -  schließlich werden in einer Stunde 70 000 Zeitungen gedruckt! Und die Lautstärke der gigantischen Druckmaschinen, die drei Stockwerke hoch , 31 Meter lang und 300 Tonnen schwer sind,  lässt sich natürlich nur mit Ohrstöpseln ertragen!

Nachts um 24 Uhr wird die Endfassung der Zeitung gedruckt. Dass dies geschehen kann, dafür sorgen mehr als 200 Mitarbeiter. Einen Blick in die noch unfertige Zeitung von morgen durften die Schüler am Bildschirm auch schon einmal werfen.

Und was „Zeitungsente“ bedeutet, nämlich „n.t.“ (not tested), das hatten die Kinder bereits in der Projektwoche gelernt – und sogar eine kleine“Paula“, so heißt die Zeitungsente der WNZ, gebastelt.

„Das hat totalen Spaß gemacht!“ war die einstimmige Meinung der Kinder auf der Rückfahrt nach Niedergirmes.

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Helau!!!

Einen Tag vor Aschermittwoch haben die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern noch einmal richtig auf die Pauke gehauen und Fasching gefeiert, dass die Schwarte kracht.

In prächtigen und teilweise sehr phantasievollen Kostümen erschienen die Kinder und auch das „Lehrpersonal“ am Faschingsdienstag in der Schule. Es wurde getanzt, gesungen, gespielt und natürlich gegessen und genascht. Schade, dass der Tag so schnell vorbeigegangen ist, aber Grund zum Feiern gibt es schließlich immer wieder.

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Alle Jahre wieder…

begingen die 2. bis 4. Schuljahre ihre traditionelle Weihnachtsfeier am letzten Schultag vor den Ferien.

In der Mitte der festlich geschmückten Turnhalle zierte ein goldener Stern das Licht aus Bethlehem und sorgte für feierliche Stimmung.

Die 4. Schuljahre eröffneten mit einem mehrsprachigen Willkommenslied die Darbietungen.

„Wisst Ihr, was die Frösche am Weihnachtsabend machen“, fragten die Kinder der 2. Klassen musikalisch, während „Tanzalarm am Tannenbaum“ zum Mitklatschen anregte. „The Christmas Tree“ trugen Schüler des 4. Schuljahres auf Englisch vor, während in Gedichten der „Vorweihnachtstrubel“ und das „Warten aufs Christkind“ thematisiert wurden. Kinder der Intensivklassen zeigten mit dem kleinen Theaterstück „Der kleine Igel und das Geschenk“, wie gut sie schon Deutsch gelernt hatten.

Mit „Kling, Glöckchen“ ging die Feier schließlich zu Ende und alle freuten sich auf die bevorstehenden Weihnachtsferien.

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