Eingangsstufe

Die im Jahre 1973 eingerichtete Eingangsstufe trägt wesentlich zur besseren Förderung unserer SchülerInnen bei, kann jedoch nicht alle der vorab beschriebenen Probleme lösen.

Sie gibt uns die Möglichkeit, alle Kinder unseres Einzugsbereiches mit Vollendung des 5. Lebensjahres aufzunehmen und somit ein Jahr früher als in der Regelschule mit sozial-integrativen Maßnahmen zu beginnen.

Hier arbeiten Sozialpädagoginnen und Lehrerinnen in enger Kooperation miteinander. Die sozialpädagogische Kompetenz wird in allen Eingangsstufenklassen eingebracht. (Parallelunterricht, Unterricht in Kleingruppen, Förderunterricht, Deutsch und PC, Ganztagsgruppen)

Schon vor der Schulaufnahme sind die Sozialpädagoginnen in den Kindergärten tätig. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, zusammen mit den Erzieherinnen frühzeitig Entwicklungsstörungen zu erkennen, die Eltern zu beraten und fundierte und differenzierte Fördermaßnahmen einzuleiten. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten wird den zukünftigen Eingangsstufenkindern ermöglicht, die Schule kennen zu lernen und den Übergang problemlos zu bewältigen.

Das Ziel der Eingangsstufe, kompensatorische Erziehung zu leisten, beginnt im ersten Schritt mit der Förderdiagnostik. Mangelnde deutsche Sprachkenntnisse, Sprachstörungen, Auffälligkeiten in der Wahrnehmung und in der Motorik, psychosomatische Probleme, Defizite im Sozialverhalten u.a.m. werden hier erfasst und dementsprechende Förderpläne erstellt.